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Verkehrskollaps in Bonn: FDP Königswinter fordert schnelles Handeln

Die Sperrung der Nordbrücke ist nicht nur für Bonn, sondern den gesamten Rhein-Sieg Kreis eine Katastrophe.

Die Sperrung der Bonner Nordbrücke ist nicht nur für Bonn, sondern den gesamten Rhein-Sieg Kreis eine Katastrophe und das mit Ansage. Dass die Brücke marode und am Ende ihrer Lebensdauer ist war lange bekannt, doch nichts ist passiert. Auch für Königswinter bedeutet der aktuelle Ausfall und die absehbaren zukünftigen Einschränkungen erhebliche Nachteile, mehr Verkehr, mehr Emissionen und generell eine schlechtere Erreichbarkeit.

Wir als FDP Königswinter schlagen folgende Maßnahmen vor:

1.     Während der Einschränkungen durch eine vollständige oder teilweise Sperrung der Nordbrücke müssen die Königswinterer Fähranleger frei bleiben und dürfen auch nicht durch zusätzliche Baustellen eingeschränkt werden, auch wenn das den teilweisen Stopp der Bauarbeiten für die neue Rheinpromenade bedeuten würde.

2.     Eine Verlängerung der geplanten Seilbahn von Bonn-Beuel bis ins Siebengebirge, idealerweise sogar bis zu A3. Dort könnte dann ein großer P&R Parkplatz entstehen, so dass der Verkehr in Bonn, aber eben auch auf den Straßen durch Königswinter und das Siebengebirge erheblich entlastet würde.

3.     Der schon beschlossene Bau der Rheinspange 553 bei Niederkassel muss deutlich beschleunigt werden.

4.     Eine zusätzliche Straßenverbindung zur Entlastung der Ortsdurchfahrten und des Siebengebirges als anerkanntes Fauna-Flora-Habitat. Dabei fordern wir auch die Prüfung alternativer Lösungen, zum Beispiel die Untertunnelung des Siebengebirges mit Umgehung von Ittenbach und Oberdollendorf.

5.     Darüber hinaus eine erneute, ergebnisoffene Prüfung der Südtangente, also einer Verbindung von A3 zur A61/A565, unter Berücksichtigung einer notwendigen verkehrstechnischen Resilienz im Falle von Brückensperrungen, da die Lebensdauer von Brücken beschränkt ist.